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Mentoren betreuen Jugendliche -
Eine Chance für Langzeitarbeitslose |
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PISA und die aktuelle OECD-Studie haben Mängel im deutschen Ausbildungssystem aufgezeigt. Als Folge wird über neue Konzepte zur effektiven Förderung von Kindern und Jugendlichen nachgedacht. Auf der anderen Seite geht unsere Gesellschaft sehr hilflos mit der hohen Arbeitslosigkeit um: Wertvolle Ressourcen, wie zum Beispiel in vielen Arbeitsjahren erworbenes Wissen und Erfahrung, liegen bislang ungenutzt brach. Wie lassen sich diese gesellschaftlichen Probleme zu neuen Lösungen kombinieren?
In der Ausbildung Jugendlicher könnte ein dritten Pfeiler die elterlichen und schulischen Bemühungen ergänzen: Ich schlage vor, Jugendliche mit Lern- bzw. sonstigen Schwierigkeiten durch Mentoren zu betreuen. Diese Berater oder Coaches verfügen über Lebens- und Berufserfahrung, die sie in die Lage versetzen, Talente und Ausdrucksmöglichkeiten der Jugendlichen zu erkennen und ihre Potenziale gezielt zu fördern.
Mentoren sehen die Förderung von Jugendlichen als wertvolle gesellschaftliche Aufgabe. Unter den Langzeitarbeitslosen gibt es gut ausgebildete Menschen mit vielfältigen beruflichen Erfahrungen, die für eine derartig anspruchsvolle Arbeit qualifiziert sind. Die Gruppen sollten klein sein (Ein Mentor für maximal fünf Jugendliche), um die schwierige Situation in grossen Schulklassen sinnvoll zu ergänzen.
Erster Schritt: Ein Mentor-Pool. Eine Datenbank von geeigneten Langzeitarbeitslosen mit Interesse an, bzw. Erfahrungen mit Jugendarbeit. Dieser Pool enthält ein Verzeichnis geeigneter Personen und ihrer Projektvorschläge. Der Mentor-Pool soll es geeigneten Zielgruppen (Schulen, Elternkammer/-räte, Jugendzentren, Vereinen oder Privatpersonen) ermöglichen, auf entsprechende Angebote zuzugreifen und sie zu nutzen.
In enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur können geeignete Personen angesprochen und zusammen mit ihren Projekten erfasst werden.
Dann wird das Angebot publiziert und den Zielgruppen bekanntgemacht. Sie wählen geeignete Projekte aus und organisieren zusammen mit den Mentoren die Umsetzung vor Ort.
Nach Abschluss eines Projekts wird es von allen Beteiligten bewertet: Wie ist es gelaufen? Was kann/ muss verändert oder verbessert werden ? Aus diesen Erkenntnissen entstehen neue oder modifizierte Angebote, Anschlussprojekte oder Einzelbetreuungen.
Sind Sie interessiert? Schreiben Sie mir eine mail. Ich sende Ihnen gern die ausführliche Fassung des Konzepts. Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
Dipl.Pol.
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